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Als langjährige, eigentlich bereits pensionierte, aber immer noch in einem Teilzeitpensum bei Consultive tätige Mitarbeiterin habe ich das Privileg, längere Ferien zu machen. So bin ich diesen Frühsommer kurzfristig für drei Wochen nach Namibia gereist, einem Land, das mich immer wieder in seinen Bann zieht mit seinen freundlichen Menschen, wunderschöner Landschaft und vor allem mit einer vielseitigen Tierwelt. Ich habe Südafrika und Namibia schon verschiedentlich bereist, dieses Mal zog es uns in die nördliche Region Namibias, den Etosha-Nationalpark, den Zambezi Streifen, den Chobe Nationalpark in Botswana und an die Victoriafälle.


Das Faszinierende an Namibia sind die endlosen Weiten, die traumhaften Farben der Natur, die Wüste, das Buschland und die wunderschönen Abendstimmungen. Nach stundenlangem Durchfahren der abwechslungsreichen Landschaften auf einsamen Schotterstrassen abends einen kühlen Drink in einer der schönen Lodges geniessen – das ist Ferienerlebnis pur!

Sandpiste

Das nördliche Namibia zeichnet sich durch eine einzigartige Tierwelt aus. Die Tiere wandern durch die grossen, offenen Naturparks im Grenzgebiet von Angola, Zimbabwe, Botswana und Namibia. Anstelle der uns bekannten Strassenschilder mit Hinweisen auf Kühe sind Schilder mit Elefanten oder Hyänen zu sehen. Herden von Springböcken und Affen überqueren immer wieder die Strassen, und nach jeder Kurve muss mit Elefanten, Zebras und Giraffen gerechnet werden. In diesem Jahr hatten wir besonderes Glück, trafen wir doch während unserer Fahrt auf einen Gepard am Strassenrand, konnten eine Löwin mit ihrem Jungen beim Fressen eines Gnus beobachten und durften zuschauen, wie Hyänen im Wasserloch badeten.

Leo

Beendet haben wir unsere Reise bei den Victoriafällen, einem grandiosen Naturschauspiel, wo das Wasser des drittgrössten Flusses Afrikas, des Sambesi, auf einer Breite von 1,7 km ca. 110 m in die Tiefe stürzt. Mit einem Helikopter über die Fälle zu fliegen, ist ein grandioses Erlebnis, ebenso wie die Sundowner-Bootsfahrt mit Nachtessen auf dem Sambesi.

Wasserfall
Ein Beitrag von Dora von Allmen